Ernüchternde Erkenntnisse zur Rechtsprechung zum Gleichstellungsgesetz

Lohn, Schwangerschaft, Mutterschaft, das sind die am häufigsten geltend gemachten Diskriminierungsgründe. Besonders betroffen sind Berufe im Gesundheitswesen. Zu diesem Entschluss kommt eine aktuelle Studie, die im Auftrag des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann rund 200 kantonale Gerichtsentscheide aus den Jahren 2004-2015 untersucht hat. In etwa einem Drittel der Fälle von Diskriminierung bezieht es sich auf die Schwangerschaft oder die Mutterschaft der Arbeitnehmerin. Häufig findet die Diskriminierung unmittelbar nach der Rückkehr aus dem Mutterschaftsurlaub statt, indem der Mutter gekündigt wird. Die Studie zeigt weiter auf, dass das Gleichstellungsgesetz auch 20 Jahre nach seinem Inkrafttreten immer noch zu wenig bekannt ist, zu wenig zur Anwendung gelangt und damit seine Wirkung nicht erfüllt.

 

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Quelle: 21.09.2018 – humanrights